5. Juli 2019

20 Jahre Proitera: Wir sagen Danke!

Als Profis der Betrieblichen Sozialarbeit finden wir von Proitera seit bereits 20 Jahren gemeinsam mit Ihnen Lösungen, die sowohl die sozialen als auch die wirtschaftlichen Aspekte Ihres Unternehmens berücksichtigen. Dass wir uns heute über diese erfolgreiche Zeit freuen können, wäre ohne Sie, unsere Kundinnen und Kunden, nicht möglich. In den kommenden Monaten möchten wir deshalb unser Jubiläum mit verschiedenen Aktivitäten gemeinsam mit Ihnen feiern. Lassen Sie sich überraschen!

Zum Auftakt schenken wir Ihnen als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen einen Gratiseintritt ins «museum schaffen» in Winterthur. Das Museum beschäftigt sich zurzeit mit dem Thema «Arbeit 4.0» und blickt dabei auch auf frühere grosse Veränderungen in der Arbeitswelt zurück. Wir hatten die Gelegenheit, mit Andrea Keller, der stellvertretenden Leiterin des «museum schaffen», über die Ausstellung zu sprechen:

Ihre aktuelle Ausstellung widmet sich mitunter dem Thema «Arbeit 4.0». Was erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Mit der Ausstellung bieten wir eine reichhaltige und anregende Auslegeordnung zum Thema Arbeit. Im Zentrum stehen aktuelle Thesen zur «Arbeit 4.0». Diese zeigen: Wir sind in einer Zeit des Umbruchs. Aber auch unsere Eltern und Grosseltern haben schon solche Entwicklungen erlebt. Die Thesen bilden daher den Einstieg in eine historische Übersicht, die spielerisch skizziert,wie sich das Thema Arbeit entwickelt hat.

Welche Erkenntnisse können Ausstellungsbesucherinnen und -besucher für sich mit nach Hause nehmen?

Wir möchten den Blick unseres Publikums fürs «Jetzt» schärfen. Die Besucherinnen und Besucher sollen verstehen, welche Diskussionen momentan geführt werden und was mit unserer Arbeitswelt geschieht. Denn es ist nicht einfach, den Wandel und die Umbrüche zu erfassen, wenn man mitten im Berufsleben steht.

Mithilfe des historischen Rückblicks möchten wir dazu beitragen, dass aktuelle Veränderungen besser eingeordnet und verstanden werden. Aus diesem «Rucksack der Geschichte» können sich die Ausstellungsgäste die besten Anekdoten, Eindrücke und Anregungen für sich herausziehen.

Das Motto der Ausstellung lautet «Willkommen in der Wendezeit». Menschen reagieren jedoch sehr unterschiedlich auf Veränderungen im Job.  Oft lösen solche Situationen Angst vor dem Unbekanntem aus. Wie wird dies in der Ausstellung thematisiert?

Die Angst vor Veränderung gehört zu uns, und es gilt, sie zu relativieren. So stellen wir eine These der Ausstellung – nämlich dass smarte Roboter uns die Arbeit wegnehmen und wir deshalb unsere Stellen verlieren – in Relation mit der Vergangenheit. Dadurch wird sichtbar, dass diese Ängste nicht neu sind. Es gab sie auch schon früher, einfach in anderer Form. Durch diese Erkenntnis werden unsere Ängste wohl nicht völlig verschwinden. Aber das Wissen, dass Generationen vor uns ebenfalls Umbrüche erlebt haben, kann Zuversicht in die Zukunft vermitteln. Denn der Wandel hat uns letztlich dahin geführt, wo wir heute sind.

Herzlichen Dank für das Gespräch, Andrea Keller


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