Mobbingvorwurf am Arbeitsplatz

Mobbing: zwischen Modewort und Ernstfall
Das Wort ‹Mobbing› ist in aller Munde. – Aber kriselt es im eigenen Unternehmen, sind die Kollegen oft zu eingebunden, um initiativ werden zu können. Wahre Mobbing-Opfer leiden massiv und schaffen es in der Regel erst sehr spät, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Oft künden sie zuerst und lassen sich hinterher beraten.

Prävention statt Kündigung
Das auffällige Verhalten, das Betroffene an den Tag legen, bleibt einem Profi nicht verborgen. Zu den augenfälligsten Symptomen zählen Fehleranfälligkeit, ein ungepflegtes Erscheinungsbild, soziale Ausgrenzung, körperliche Reaktionen und ein schwindendes Selbstvertrauen.

Je früher konkrete Hilfestellungen die Mobbing-Betroffenen erreichen, desto schneller geben sie ihr Aushalten-Wollen auf. Betroffene lernen, störendes Verhalten beim Gegenüber schneller und selbstbewusst anzusprechen. In diesem Sinne hat die Betriebliche Sozialberatung einen präventiven Effekt, wenn sie im Unternehmen gut verankert ist. Das verhindert oder verkürzt die Arbeitsausfälle.

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